Jugendhilfe

Oft entstehen im Schulalltag Situationen, in denen SchülerInnen Unterstützung brauchen. Schlechte Noten, Konflikte mit anderen und außerschulische Belastungen führen zu Irritationen im Alltag. Wir wollen erreichen, dass unsere SchülerInnen die Schule als Lern- und Lebensort annehmen.

Was ist das: Jugendhilfe in der Georg-Büchner-Schule?

Die Jugendhilfe in der Georg-Büchner-Schule gibt es schon seit 1998. Gegründet wurde sie auf Initiative des Fördervereins der Schule. 2009 wurde das Jugendhilfeprojekt vom Verein für Soziale Arbeit, Kinderwerkstatt Bockenheim e.V. http://www.kinderwerkstatt.com übernommen.

Wen finde ich denn dort?

Soraya Reissi, Peter Weiss, Stefan Deubel – Menschen mit viel Herz, viel Fachwissen und langjähriger Erfahrung im Bereich Jugendhilfe und Schule.

Und was macht Ihr?

Wir sind Ansprechpartner für alle Schüler und Schülerinnen, ganz gleich, welche Fragen sie haben und welche Wünsche oder Bedürfnisse sie beschäftigen. Ihr könnt jederzeit zu uns kommen, wir haben immer und für alles ein offenes Ohr und helfen dabei, gemeinsam mit euch Lösungen zu finden. Ebenso können sich eure Eltern Unterstützung bei uns holen; sie können uns anrufen oder einfach vorbeikommen. Und egal, wer mit uns spricht: Alle Gespräche werden selbstverständlich vertraulich behandelt. Wo es gewünscht oder notwendig ist, vermitteln wir auch in weiterführende Hilfen.

Und was sonst?

Wir arbeiten eng mit der Schulleitung sowie den Lehrkräften der Schule zusammen. Wenn sie merken, dass ein Schüler oder eine Schülerin Unterstützung braucht, sprechen sie uns an und überlegen mit uns, wie ihm oder ihr geholfen werden kann. Manchmal sind wir auch in den Klassen, nehmen am Klassenrat teil und führen in den Klassen Projekte durch, z.B. unser Take-Five-Training für alle neuen Schüler und Schülerinnen zu Beginn der fünften Klasse. Außerdem kooperieren wir mit unterschiedlichen Einrichtungen – z.B. mit pro familia, dem Stadtgesundheitsamt, dem Medienzentrum, dem Mädchenbüro – und organisieren gemeinsam mit ihnen Projekte, die euch helfen, Mut und Selbstvertrauen für euren weiteren Weg zu entwickeln.

Gibt’s extra Räume?

Klar! Wir haben zwei tolle, große Räume: den Schülerclub und den Chill-Out-Raum. Im Schülerclub stehen ein Kicker und ein Billardtisch; außerdem gibt es da ganz viele Spiele, mit denen ihr eure Mittagspause verbringen könnt, sowie eine große Musikanlage. Im Chill-Out-Raum geht’s etwas ruhiger zu; dorthin geht, wer es sich auf der Couch bequem machen, richtig entspannen und mit seinen Freunden und Freundinnen eine gemütliche Zeit verbringen möchte. In diesem Raum stehen auch zwei Computer mit Drucker und Internetanschluss, an denen ihr – wenn nötig mit unserer Unterstützung – für Prüfungen recherchieren, euch nach Praktikums- und Ausbildungsplätzen umschauen und eure Bewerbungsunterlagen zusammenstellen könnt. Und dann haben wir noch unseren Spieleverleih: Ihr kommt in der Mittagspause einfach in unser Büro, wo ihr euch Bälle und andere Spielgeräte ausleihen könnt, um draußen auf dem Schulhof euch nach Herzenslust auszutoben.

Gibt’s irgendwelche Highlights?

Aber natürlich! In jedem Schuljahr werden Turniere durchgeführt: ein Kickerturnier für die Jahrgänge 5 bis 7 und ein Billardturnier für die Jahrgänge 8 bis 10. Außerdem findet in jedem Schuljahr ein Schulschachturnier für alle Jahrgänge statt sowie ein Schachturnier, bei welchem unsere Besten gegen die Lehrkräfte der Schule antreten; und einmal im Jahr nehmen wir an dem traditionellen Frankfurter Schulschachturnier HibbdebachDribbdebach teil, wo wir in der Vergangenheit schon einige Pokale gewonnen haben.

Gibt’s was in den Ferien?

Sicher doch! Sowohl in den Osterferien als auch in den Sommer- und Weihnachtsferien bieten wir ein Ferienprogramm an, zu dem sich bis zu fünfzehn Schüler und Schülerinnen anmelden können. Oft machen wir Tagesausflüge, die unter einem bestimmten Motto stehen: Letztes Jahr zum Beispiel erkundeten wir die Burgen, die es hier in der Gegend gibt. Manchmal führen wir aber auch Aktionen durch zusammen mit anderen Einrichtungen, wie beispielsweise unser Kunstprojekt vor zwei Jahren mit dem Kulturzentrum Gallus.

Das ist ja super!

Und es wird noch besser: Am Ende jeden Schuljahres wird auf dem Schulgelände der Georg-Büchner-Schule der „Georg“ verliehen. Diesen Preis erhalten Schüler und Schülerinnen, die durch beeindruckende Leistungen aufgefallen sind, zum Beispiel indem sie sich in besonderer Weise für andere eingesetzt oder sich in ihrem Verhalten und hinsichtlich ihrer Schulnoten ganz toll entwickelt haben. Organisiert wird diese Veranstaltung gemeinsam mit der Schulleitung.

 

Und wie kann ich euch erreichen?

Persönlich in unserem Büro (B111, gegenüber der Mensa)

Telefon: 069 - 212 - 39079

Fax: 069 - 212 - 39006

Mail: jugendhilfe.gbs@kinderwerkstatt.com

Schülerclub

Der Schülerclub und der etwas ruhigere Chill Out-Raum sind täglich die ideale Möglichkeit sich mit Freunden und MitschülerInnen ohne Verpflichtung zu treffen, Musik zu hören, sich zu unterhalten und miteinander zu spielen. Der Alltagsstress wird abgebaut. Doch auch im Schülerclub müssen die Jugendlichen Regeln einhalten, sich gegenseitig respektieren und Konflikte untereinander sinnvoll lösen.

 

Unser Team, geleitet von Soraya und Peter, betreuen dieses offene Angebot und haben für jeden ein offenes Ohr.

 

Der Schülerclub ist ein Ort, der nichts mit Unterricht zu tun hat.

Schülerin, 10. Jahrgang

Im Schülerclub kann man abschalten und chillen. Mit Soraya und Peter kann man über alles reden.

Schülerin, 10. Jahrgang

Ich höre dort gute Musik, sehe meine Freunde und spiele mit ihnen Billard. Wenn ich mal Hilfe brauche, kann ich mit Soraya und Peter reden.

Schülerin, 9. Jahrgang

Der Schülerclub ist toll. Ich habe viel Spaß dort, z.B. beim Billard und Tischkicker spielen.

Schüler, 6. Jahrgang

Take Five

Take Five ist Teil unserer Präventionsarbeit und zielt auf die Stärkung der sozialen Kompetenzen unserer SchülerInnen. Take Five beruht auf der Erkenntnis, dass sich die Klassengemeinschaft nur in  einem Klima des gegenseitigen Vertrauens festigen kann, wo Stärken Anderer geschätzt und Schwächen nicht ausgenutzt werden. In spielerischen Zusammenhängen wird schon in den ersten Wochen der 5. Klassen ein näheres Kennenlernen  ermöglicht. Kommunikation wird dabei so geübt, dass Gefühle und Stimmungen zum Ausdruck kommen dürfen und Erlebtes reflektiert wird.

Take Five steht für den Fünf-Finger-Vertrag, den alle SchülerInnen mit ihrem Handabdruck „unterschreiben“. Die fünf Finger einer Hand haben eine eigene Bedeutung und werden von allen als Signale benutzt und verstanden.